Susannes & Carmens Radtour durch Ostafrika
Samstag, 13. Oktober 2012
Gewinnspiel Nr. 2
Fuer alle supporter der professionellen multiple-choice-Kreuzerei haben wir eine neue Gewinnmoeglichkeit: Ist das Gruen auf diesem Bild Kenias
(1) zweitgroesste Teeplantage, naemlich fuer feinsten Masala - Tee ?
(2) Barack Obamas Privatrasen ? Das Haus seiner Grossmutter steht in Kisumu, wo dieses Bild entstand & Obama immer wieder zu Besuch ist
(3) eine Gruenpflanze aus der auch Moebel hergestellt werden und die den riesigen Lake Victoria an manchen Stellen vollstaendig bedeckt ?
(4) eine Illusion unsererseits und uns wuerde vielleicht mehr Sonnencreme und mehr Vitamine guttun ?
(5) eine Schmetterlingsfarm, bei der man zum Preis von 500 kenianischen Shilling eine Adoption fuer einen Schmetterling erwerben kann ?
a) 1 & 4 sind richtig
b) 2 & 4
c)3 & 4
d) 5 & 4
e) 3
Und wie immer gilt: Nur ein Buchstabe ist richtig ! Der Gewinner bekommt wiederum eine Postkarte aus dem ostafrikanischen Land eurer Wahl (also zur Wahl steht Uganda oder Ruanda oder Tansania oder Kenia)
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Grenzueberradlung nach Uganda
Unser erster Radltag in Uganda liegt hinter uns. Die Grenzueberquerung war eigentlich ganz unspektakulaer: Beim kenianischen Ausreisebuero den Ausreisestempel holen, das Fahrrad ueber die Grenze schieben ( sind erst geradelt, ein Grenzoffizier kam dann gleich hinterher und meinte: Walk ! Don't drive !), und beim ugandischen Einreisebuero den Einreisestempel holen & 50 US-Dollar pro Kopf fuers Visum bezahlen.
Der Einreiseoffizier schaut uns auf jeden Fall unglaeubig an, als wir ihm erklaeren, dass wir mit dem Fahrrad unterwegs sind und deshalb nicht genau wissen, wie lange wir im Land bleiben werden.
Bald hinter der Grenze aendert sich einiges: Die Landschaft wird sumpfiger, die Menschen sind allgemein zurueckhaltender und deutlich aermer, wo in Kenia einfache Haeuser waren sind jetzt vor allem Lehmhuetten. Linksverkehr bleibt uns auch in Uganda und Kinderjohlen, wohin wir kommen.
Wie auch schon in Kenia haben wir immer wieder Mitradler, meistens Jungs, die auf dem Fahrrad etwas transportieren. Lebensmittel, Wasser oder andere Menschen. Manchmal haben wir solche Mitradler ueber 10km lang und es entwickeln sich nette Gespraeche, als wuerden wir uns nach langer Zeit mal wieder treffen: How is life ? What's new ? Und immer : How are you ? Und: Have a nice day ! Safe journey !
Noch irgendwo im kenianischen Hinterland treffen
wir auf 2 Kenianerinnen, die uns anlachen und nur 1 Frage haben: Are you twins ? Wenn das das einzige ist, was sie interessiert ...:-)
Der Einreiseoffizier schaut uns auf jeden Fall unglaeubig an, als wir ihm erklaeren, dass wir mit dem Fahrrad unterwegs sind und deshalb nicht genau wissen, wie lange wir im Land bleiben werden.
Bald hinter der Grenze aendert sich einiges: Die Landschaft wird sumpfiger, die Menschen sind allgemein zurueckhaltender und deutlich aermer, wo in Kenia einfache Haeuser waren sind jetzt vor allem Lehmhuetten. Linksverkehr bleibt uns auch in Uganda und Kinderjohlen, wohin wir kommen.
Wie auch schon in Kenia haben wir immer wieder Mitradler, meistens Jungs, die auf dem Fahrrad etwas transportieren. Lebensmittel, Wasser oder andere Menschen. Manchmal haben wir solche Mitradler ueber 10km lang und es entwickeln sich nette Gespraeche, als wuerden wir uns nach langer Zeit mal wieder treffen: How is life ? What's new ? Und immer : How are you ? Und: Have a nice day ! Safe journey !
| Mittagspause in Uganda |
Noch irgendwo im kenianischen Hinterland treffen
wir auf 2 Kenianerinnen, die uns anlachen und nur 1 Frage haben: Are you twins ? Wenn das das einzige ist, was sie interessiert ...:-)
Montag, 8. Oktober 2012
Am Lake Victoria angekommen
Nach 4 Radltagen sind wir am Lake Victoria angekommen. Waren wir zu Beginn unserer Tour noch viel auf Highways unterwegs - was als Radler durchaus okay ist, auch Eselgespanne, Motorraeder mit >3 Passagieren sind hier unterwegs - fuehrte uns die letzte Etappe auf Nebenstrassen durch Kenias groesstes Teeanbaugebiet. Dass es dieser Region sehr gut geht, sieht man an den gemauerten Haeusern in den Doerfern und den frisch geteerten Strassen.
Das Radeln auf den Highways ist anstrengend, LKWs an LKWs keuchen an uns vorbei, meist viel zu voll beladen, alt & stinkend & staendig steht ein LKW mit Panne am Strassenrand.
Was uns als weissen, bepackten Radlern immer sicher ist, ist die Aufmerksamkeit von den Menschen am Strassenrand. Die reicht von unglaeubigem Anstarren ueber schuechternes Zuwinken ueber nach oben gereckte Daumen, enthusiastisches Anfeuern. Je weiter weg wir von Nairobi gekommen sind, und je weniger die Menschen an Weisse gewoehnt sind, desto fordernder sind mitunter auch die Rufe ' give me money, give me a ride, give me your bicycle...' was wir unsererseits mit einem " basst scho " kommentieren.
Die Kinder, vor allem in den Doerfern fangen oft an zu johlen und zu schreien wenn sie uns sehen, nicht aus Angst, sondern weil sie sojemand oder sowas wie uns noch nie gesehen haben. Dann laufen sie uns entgegen und sind einfach voellig aus dem Haeuschen. Ueberhaupt, in den Doerfern sind ueberall Leute, dass Leben spielt sich definitiv draussen vor den Huetten ab.
Am dritten Tag sind wir abends in so einem kleinen Dorf abgestiegen, weil es zur naechsten Stadt zu weit war und wurden prompt vom Dorf-Sheriff zu einem Dorfrundgang inklusive Eintrag ins Besucherbuch eingeladen. Die Fahrraeder wurden nachts vom Sheriff persoenlich bewacht, nachdem wir ihm eindringlich gesagt haben, dass das im Moment das wichtigste fuer uns ist. Die Nacht im Dorf war dennoch anstrengend, denn viele Leute dort wollen hallo sagen und wissen wie es in Deutschland ist. Eigentlich haetten wir gerne geduscht, aber die Dusche bestand nur aus einem Eimer Wasser und so zogen wir uns bald zurueck.
Das Radeln auf den Highways ist anstrengend, LKWs an LKWs keuchen an uns vorbei, meist viel zu voll beladen, alt & stinkend & staendig steht ein LKW mit Panne am Strassenrand.
Was uns als weissen, bepackten Radlern immer sicher ist, ist die Aufmerksamkeit von den Menschen am Strassenrand. Die reicht von unglaeubigem Anstarren ueber schuechternes Zuwinken ueber nach oben gereckte Daumen, enthusiastisches Anfeuern. Je weiter weg wir von Nairobi gekommen sind, und je weniger die Menschen an Weisse gewoehnt sind, desto fordernder sind mitunter auch die Rufe ' give me money, give me a ride, give me your bicycle...' was wir unsererseits mit einem " basst scho " kommentieren.
Die Kinder, vor allem in den Doerfern fangen oft an zu johlen und zu schreien wenn sie uns sehen, nicht aus Angst, sondern weil sie sojemand oder sowas wie uns noch nie gesehen haben. Dann laufen sie uns entgegen und sind einfach voellig aus dem Haeuschen. Ueberhaupt, in den Doerfern sind ueberall Leute, dass Leben spielt sich definitiv draussen vor den Huetten ab.
Am dritten Tag sind wir abends in so einem kleinen Dorf abgestiegen, weil es zur naechsten Stadt zu weit war und wurden prompt vom Dorf-Sheriff zu einem Dorfrundgang inklusive Eintrag ins Besucherbuch eingeladen. Die Fahrraeder wurden nachts vom Sheriff persoenlich bewacht, nachdem wir ihm eindringlich gesagt haben, dass das im Moment das wichtigste fuer uns ist. Die Nacht im Dorf war dennoch anstrengend, denn viele Leute dort wollen hallo sagen und wissen wie es in Deutschland ist. Eigentlich haetten wir gerne geduscht, aber die Dusche bestand nur aus einem Eimer Wasser und so zogen wir uns bald zurueck.
Freitag, 5. Oktober 2012
Die ersten beiden Etappen
Karibu sana !
Die ersten beiden Etappen sind geschafft und es liegen aufregende Tage hinter uns. Die erste Herausforderung, Fahrraeder inklusive Kartons zum Flughafen Frankfurt zu transportieren, transportsicher zu schrauben und verpacken, und in Nairobi zu hoffen dass alles einigermassen unversehrt ankommt, konnten wir gut meistern. Dann Transport mit dem Matatu (siehe Gewinnspiel) zum wildebeest camp, wo wir bereits letztes Jahr waren und viele bekannte Gesichter getroffen haben. Nach einem Organisationstag in Nairobi starteten wir am Donnerstag unsere Radtour, raus aus Nairobi rein ins afrikanische Getuemmel.
Die Etappe hatte es auf jeden Fall in sich, kilometerlange Anstiege, die erste Panne (die wir vor afrikanischem Publikum flicken durften), Sonne und zum kroendenen Abschluss eine, sagen wir interessante Uebernachtungsmoeglichkeit.
Die zweite Etappe heute ging durch wunderschoene afrikanische Berglandschaft, vorbei an Zebras und ueberall lachende Kenianer, die uns zuwinken und uns anfeuern. Noch vor dem einsetzenden nachmittaeglichem Regen haben wir eine schoene Uebernachtungsmoeglichkeit in einem Guesthouse gefunden, ob die Wassersaeule unserer Ausruestung haelt was sie verspricht koennen wir auch noch morgen testen...
Unser Fruehstueck heute morgen mussten wir aufgrund einer dahereilenden Schafherde kurzfristig verlegen... hakuna matata, wir haben Zeit.
Die Etappe hatte es auf jeden Fall in sich, kilometerlange Anstiege, die erste Panne (die wir vor afrikanischem Publikum flicken durften), Sonne und zum kroendenen Abschluss eine, sagen wir interessante Uebernachtungsmoeglichkeit.
Die zweite Etappe heute ging durch wunderschoene afrikanische Berglandschaft, vorbei an Zebras und ueberall lachende Kenianer, die uns zuwinken und uns anfeuern. Noch vor dem einsetzenden nachmittaeglichem Regen haben wir eine schoene Uebernachtungsmoeglichkeit in einem Guesthouse gefunden, ob die Wassersaeule unserer Ausruestung haelt was sie verspricht koennen wir auch noch morgen testen...
Unser Fruehstueck heute morgen mussten wir aufgrund einer dahereilenden Schafherde kurzfristig verlegen... hakuna matata, wir haben Zeit.
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Gewinnspiel
Wo auf dem unteren Bild befinden sich unsere beiden Fahrraeder ?
Wer die richtige Antwort als Erster als Kommentar postet, bekommt von uns exclusiv eine Postkarte geschickt !
Viele wohlbehaltene Gruesse aus Nairobi,
B a T
Sonntag, 23. September 2012
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