Manchmal staunen wir, wie normal es inzwischen fuer uns geworden ist, durch diesen schwarzen Kontinent zu radeln, dabei auf schwaebisch etwas zu bereden und nebenbei Afrikaner am Strassenrand mit unseren paar Brocken Suaheli zu gruessen. Es entwickelt sich in allem Routine, sei es im Umgang mit den Reaktionen der Menschen, die nach wie vor "Muzungu, how are you ?" oder " Good morning Teacher !"rufen, wenn sie uns sehen, sei es in wildem, afrikanischen Verkehrsgetuemmel, oder sei es darin, sich nicht mit einem ueberteuerten ' Muzungupreis ' ueber den Tisch ziehen zu lassen. Was auch meistens ganz gut klappt, ist ein Dach oder so etwas aehnliches bei starkem Regen zu finden, und entspannt zu bleiben, auch wenn man die Socken schon auswringen kann, die Getraenkevorraete aufgebraucht sind und die Bremse aufgrund des ganzen Matsches laufend haengen bleibt. Oder sich andersherum bei starkem Regen, den wir gluecklicherweise gerade irgendwo drinnen verbringen, bewusst zu machen " Ma koennt jetzt au aufm Fahrrad hocka...!"
In jedem neuen Guesthouse stellt sich immer die Frage, wo ein sicherer Platz als Nachtdepot fuer unsere Fahrraeder ist. Und manche Gastgeber raten uns, das Fahrrad besser mit in unser Zimmer zu nehmen. Kein Problem, wir haben sie inzwischen so lieb, dass wir gerne in naechster Naehe schlafen.
Bei unseren Mittagspausen bekommen wir auch immer wieder Besuch, gerne von Schaf-, Rinder-, Ziegen- oder gemischten Herden und manche ihrer Hirten sind von den weisshaeutigen Radlern so ueberrascht, dass sie sich eine geschlagene halbe Stunde uns gegenueber setzen und genaustens beobachten, was und wie wir essen. Und auch das laesst uns mittlerweile entspannt weitervespern.
Und nun, liebe Quizfreunde, die naechste Gewinnmoeglichkeit. Wer als erster den unten stehenden Text in verstaendliches Deutsch uebersetzt und als Kommentar postet, bekommt die naechste Karte. Wir bedienen uns in der Zeit an besagter Minibar, wer ganze Binnengewaesser schwitzt muss schliesslich fuer Ausgleich sorgen. Viel Spass !