Susannes & Carmens Radtour durch Ostafrika

Dienstag, 13. November 2012

Gipfelstuermung auf 4566 m

Wir sind zurueck von unserer dreitaegigen Bergtour und total begeistert. Unsere ' Crew' am Berg, alle aus Tanzania, bestand aus einem Guide, einem Koch und 2 zusatzlichen Helfern fuer die benoetigte Ausruestung. 2 Tage lang sind wir von Arusha aus aufgestiegen und haben in Huetten am Berg uebernachtet. In diesen Huetten und auch beim Wandern ist immer einiges los, denn meist sind mehrere Wanderer und so auch mehrere Bergcrews unterwegs.
Wir haben die 3 Tage sehr genossen, zum einen war es natuerlich die unglaublich schoene, gruene Landschaft. Zum anderen die Stimmung am Berg, man trifft tagsueber und auch abends immer die gleichen Gruppen. Und wieder haben wir sehr liebe, froehliche und hilfsbereite Afrikaner getroffen. Da viele Afrikaner Deutschland mit Fussball verbinden, waren wir bald als die "Bundesliga-Girls" bekannt, was immer fuer viel Gaudi sorgte. In der zweiten Nacht sind wir um 1 Uhr morgens aufgestanden und sind mit Stirnlampen die letzten 5 Stunden bis zum Gipfel aufgestiegen. Puentklich mit dem Sonnenaufgang waren wir oben...und wie das war, seht selbst...


Die ersten Aufstiegskilometer fuehrten noch durch Regenwald

Hassan, einer der Guides

Goodluck, der Ranger. Vor allem beim Wandern durch den waldigen Teil am Berg ist es Pflicht, von einem Ranger begleitet zu werden, denn auch Bueffel, Elefanten und wohl auch Leoparde sind hier zu finden. Getroffen haben wir keinen.

Unsere Huette fuer die zweite Nacht - von hier starteten wir um 1 Uhr morgens auf den Gipfel






Sonnenaufgang auf dem Gipfel vom Mount Meru. Der Berg am Horizont ist der Kilimandscharo
Mit anderen  Guides und ganz rechts Marco aus Rom am Gipfel











Kommentare:

  1. Herzlichste Glückwünsche zum 4000er!

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  2. Hallo ihr zwei,
    es ist einfach unglaublich, was ihr alles so erlebt.
    Mit Begeisterung "verfolgen" wir euch auf euerem Trip und staunen nur....weiterhin so viel Ausdauer, Glück und tolle Begegnungen..
    die Wessle´s

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  3. Der Mt. Meru wird auch als "kleiner Bruder" des Kilimanjaros bezeichnet. Unsere Aufstiegsnacht war sehr kalt, dafuer aber absolut klar. Die Luft wurde spuerbar duenner, aber mit einem unglaublichen Sternenhimmel ueber uns, der Ruhe in der Nacht und den immer deutlicher zu erkennenden Umrissen des Gipfels geniessen wir foermlich die Anstrengung und die ganz spezielle Atmosphaere. Am Ziel koennen wir dann bei Gipfelschnaps, Musik aus der Heimat und atemberaubender Sicht auf den Kili, die Umgebung und das Ausgangslager ein paar Traenen nicht unterdruecken....einfach wunderschoen!!!!

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  4. Congratulations!!! Einfach fantastisch Eure Bilder! Ich schwelge in Erinnerungen.... und denkt dran, ab und zu a bizele hofele dua!
    Weiterhin viel Glück und Freude und danke fürs "Mitreisendürfen"!
    Lydia

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  5. Do legst di nieda!
    Mir fehlen die Worte - einfach geil!!
    Hab mich heute soo unfassbar gefreut über Euch zwei - vielen Dank und auf bald mal wieder:)!!

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  6. Ich seh schon "waswohldiemaedlagradmachet" lässt sich ganz einfach mit "sieerlebeneinenbrudalenurlaub" beantworten.

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